Training

Mein Wochenplan (40+, Job, Alltag): simpel genug, dass er hält

20. Januar 2026
Von Sorin-Mihai Sas
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Weltmeister haben’s leicht: trainieren, essen, schlafen, gewinnen. Ich hab Arbeit, Termine, Müdigkeit. Und trotzdem zwei Ziele: schneller laufen + mehr Muskeln.

Darum gibt’s bei mir keine Magie. Nur Struktur. Hier ist mein Trainingsplan für 19.–25.01.2026 (Monat 1, Aufbauphase).

Regel: Ich trainiere nicht „perfekt“. Ich trainiere so, dass ich nächste Woche wieder trainieren kann.


Die Idee dahinter (kurz)

Ziel Monat 1–3: Basis + Aufbau


Warum ich den Plan öffentlich mache

Ich will sehen, ob das Ganze wirklich funktioniert. Nicht als Theorie. Nicht als „irgendwann“. Sondern als Resultate.

Und ja: Ich mach das auch für mich. Wenn’s öffentlich ist, muss ich liefern.

Ich poste den Plan auch, weil ich eine Art Vorbildfunktion will. Nicht im Sinne von „schaut’s her“. Sondern: Wenn du keinen Bock hast, dir stundenlang irgendwas zusammen zu googeln, dann kannst du sagen: „Ok, so macht’s ein Normalsterblicher mit Job und Alltag.“


Meine 2 Ziele (12 Monate)

Ziel 1: Halbmarathon unter 1:30:00. Ja, das ist nach den Sternen greifen. Aber lieber zu groß als zu klein.Zwischenziel: 1:36:36 (mein Jugend-PR). Notfallziel: 1:45:00 bis Herbst (Grazer Halbmarathon).

Ziel 2: Schnell laufen und Muskeln. Viele Muskeln. Das fast Unmögliche: Ausdauer + Aufbau. Und ja: bühnenreif bis Ende des Jahres ist der Plan.


Meine Grundhaltung

Ich werde laufen und trainieren. Egal ob Schnee, kalt, warm, hungrig, müde.

Aber: Ich trainiere nicht dumm. Wenn ich keine Kraft mehr habe, trainiere ich weniger.

Keine Nulltage heißt bei mir: keine Null-Bewegung. Regeneration bleibt Pflicht. Nur eben ohne komplett auszusteigen.


Die Regeln, die alles zusammenhalten

  1. Kein Tag ohne Bewegung. Wenn alles brennt: mindestens 100 Liegestütze (über den Tag verteilt). Oder 20 Minuten easy laufen. Oder 20 Minuten Mobility. Hauptsache: Kette nicht reißen.
  2. Easy heißt easy. Bei mir meistens: Puls unter 145. Aber wichtiger: es muss sich easy anfühlen. Wenn’s mir so gut geht, dass der Puls minimal drüber ist: ok. Wenn’s hart ist: dann war’s nicht easy.
  3. Whoop rot = runterfahren, nicht ausfallen. Wenn Whoop rot anzeigt: dann mache ich weniger. Oder statt Laufen: 20 Minuten Mobility.

Trainingsplan (Woche 19.–25.01.2026)

Das ist mein Wochenplan Training 40+: Einfach genug dass er hält.

Mo – Kraft PUSH (50–65 min)

Ziel: Volumen leicht steigern.


Di – Easy Run (5,5–6,5 km)

Puls <145, wirklich locker. Am Ende: 4×20s Strides (zügig, sauber, nicht sprinten) mit 60–90s Gehpause.

Ich orientiere mich dabei an meinen Herzfrequenzbereichen in Garmin Connect.


  • Mi – Kraft PULL (50–65 min)


    Do – Qualitätslauf (35–50 min)

    Ziel: erster echter Speed-Reiz der Woche.

    Wenn ich mich super fühle: am Ende noch 2×20s Strides.


    Fr – Easy Run (4,5–5,5 km) ODER Recovery


    Sa – 2×/Tag

    Sa AM – Longrun (10–12 km locker)

    Puls <145. Wenn ich merke, ich werde müde: Run/Walk (z.B. 9 min laufen / 1 min gehen) ist erlaubt. Hauptsache Distanz.

    Sa PM – Beine (55–75 min)

    Ziel: spürbar mehr als letzte Woche (ohne Zerstörung).


    So – 2×/Tag

    So AM – Recovery Run (5–6 km locker)

    Nur Durchblutung. Puls <145.

    So PM – Oberkörper „Details“ + Posing (45–60 min)


    Für normale Menschen (kurz, ehrlich)

    Mein Plan ist ambitioniert. Ich weiß. Wenn du weniger Zeit hast, nimm das Prinzip, nicht die genaue Menge:

    Minimal-Version, die für viele reicht (3 Tage)

    Noch einfacher (5 Einheiten, sehr machbar)

    Damit kommst du weiter als mit „perfektem Plan“ ohne Umsetzung.


    Schluss

    Wenn du Motivation suchst: hab ich nicht. Ich habe nur Struktur und Regeln.

    Was ist dein Ziel für dieses Jahr – und wie sieht deine Minimum-Regel aus?

    Nicht perfekt. Nur wieder.

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