Disziplin

FOREVERCOOL – mein Manifest v1.1 (12 Regeln, die ich versuche einzuhalten)

24. Februar 2026
Von Sorin-Mihai Sas
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Forevercool Regeln – 12 Grundregeln für Disziplin und Dranbleiben

Ich hab lange geglaubt, Forevercool heißt: fit sein. Bauch, Schultern, VO2max, bisschen „Maschine“.

Stimmt nur halb.

Forevercool ist auch Kopf. Weil du kannst wie ein Stier trainieren – wenn du im Alltag dauernd einknickst, dich selbst bremst, dich rausredest oder dich in tausend Kleinigkeiten verlierst, bringt dir die beste Form nichts.

Darum hab ich mir einfache Regeln gebaut. Weil ich mich kenne: Ich bin oft ganz oder gar nicht. Und wenn ich keine Stütze habe, macht mein Kopf aus einem freien Tag schnell eine freie Woche.

Das hier ist mein Manifest v1.1. 


1) Dranbleiben ist wichtiger als Motivation

Ich warte nicht auf Lust. Ich geh trotzdem. Standard schlägt Stimmung.

Story: Am Freitag, kurz vor Ende meiner Abnehmen‑Challenge, hatte ich null Lust zu trainieren. Wirklich null. Aber dann kam diese Angst: „Wenn ich heute nix mache, verkack ich mein -5 kg Ziel.“ Also bin ich gegangen und hab mehr gegeben als sonst. Ich wollte einfach nur mein Wort halten und liefern. Und es hat sich gelohnt.
Link zu:
Abnehmen-Challenge Finale: -6,6 kg in 4 Wochen (ehrlich)


2) Minimum zählt. Immer.

Wenn der Tag mies ist: Minimum. 100 Liegestütze / 20 Minuten gehen / 10 Minuten Mobility. Nie Null.

Meine Minimum-Regel: Wenn ich einmal skippe → 100. Wenn ich zwei Tage hintereinander skippe → am zweiten Tag 150.

Und ja, ich hab’s sogar einmal komplett vergessen – nach einem langen Shopping-Tag mit meiner Frau. Nicht stolz drauf. Aber genau deshalb gibt’s Regeln: damit ein Ausrutscher nicht gleich der Absturz wird.


3) 51 % reicht 

Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss nur öfter richtig liegen als falsch.

Ziel: mehr gute Tage als Blödsinn-Tage.


4) Beweise statt Gerede

Das kenne ich nur zu gut. Menschen, die einen grösseren Mund haben als ihre Taten. Ich war auch mal so und ich will das nicht mehr. Wenn ich später was herzeigen will, brauche ich Belege: Training, Gewicht, Pace, Screens, Artikel, Zahlen. Daten schlagen Ausreden.

Story: Bei der Abnehmen‑Challenge hab ich mich fast täglich gewogen, Screens gemacht, Updates gepostet, Blog geschrieben. Nicht, weil ich mich gern anschau (aber auch) – sondern weil’s wirkt. Sobald es öffentlich ist, wird’s schwerer, sich selber Märchen zu erzählen.


5) Geld zählt mehr als Show

Viele zeigen gern, was sie haben. Mich interessiert mehr, was übrig bleibt.

Nicht: teures Zeug kaufen. Sondern: Geld behalten, investieren und mir damit Zeit/Freiheit kaufen.


6) Schreiben ist Denken

Jeden Tag kurz: Was lief gut? Was war blöd? Was lerne ich? Was ist der nächste Schritt? Journal = Kopf aufräumen.

Ich mach das seit über 10 Jahren – nicht jeden Tag, ich bin ja kein Mönch. Manchmal lass ich’s wochenlang schleifen. Aber wenn ich wieder reinschaue (oft mit alten Fotos), seh ich: was ich gedacht hab, was ich gemacht hab, wie die Kinder damals ausgeschaut haben. Das baut wirklich auf.


7) Morgen wird am Abend gewonnen

2 Minuten nachdenken. 3 wichtigste Dinge für morgen aufschreiben.

Oft schau ich dafür in meinen Google Kalender und schieb/aktualisiere kurz. Mache den Plan für den nächsten Tag. Manchmal meditiere ich noch 5 Minuten.

Wer morgens plant, verliert gegen das täglichen Chaos.


8) Sowohl-als-auch, nicht entweder-oder

Familie und Training. Job und Gesundheit. Spaß und Disziplin.

Ich verschiebe – ich gebe nicht auf.

Story: Ich trainiere gern mit meiner Frau. Wenn wir gemeinsam hinfahren oder gemeinsam laufen, ist es leichter. Wenn sie nicht geht, merk ich manchmal: mir fehlt dann auch der Schubs. Nicht immer – kommt drauf an warum. Wenn sie krank ist und ich nicht, geh ich natürlich. Aber wenn’s „einfach so“ ist, dann muss ich bei mir aufpassen, dass aus „ich bleib heut daheim“ nicht gleich „ich bleib diese Woche daheim“ wird.


9) Verkaufen soll nicht peinlich sein

Ich sag’s offen: Ich will mit Blog/Videos irgendwann Geld verdienen. Nicht weil ich gierig bin – sondern weil Arbeit Wert hat. Seien es Trainingspläne, Kurse etc. Und es wird mir nicht peinlich sein. Wenn man das beste gibt und es jemanden hilft, warum nicht. Mein Blog schreibt sich nicht von allein und meine Videos wollen bearbeitet werden.


10) Umfeld verstärkt alles

Energiesauger raus. Vorbilder rein. Leider kann man sich sein Umfeld nicht immer aussuchen aber vieles doch.


11) Gedankenhygiene

Wenn ein Gedanke mich schwächt: Hilft er mir? Nein → weg. Nächster Schritt → tun.

Ich sabotiere mich nämlich oft selber. Ich find irgendeinen Grund nicht zu trainieren – und eigentlich weiß ich schon vorher, dass ich’s grad nur schön rede. Das Verrückte ist: ich kann mir beim Lügen zuschauen. Und genau da brauch ich Regeln, weil diskutieren bringt nix. Kopf lenken, nicht mit mir deppatieren.


12) Identität: Ich bin der Beweis

Ich will ein Vorbild sein. Echt. Fit, klar im Kopf, lernfähig. Auch mit 40+, Job und Alltag.

Mini-Leitsatz (ein Satz für alles)

„Jeden Tag Minimum. Beweise sammeln. Freiheit bauen.“


Fazit

Das Manifest ist kein Gesetz. Es ist mein Werkzeugkasten. Damit ich nicht vom Alltag gefressen werde.

Und ja: ich bin oft „perfekt oder null“. Ich seh das sogar bei TikTok: Manchmal geb ich mir brutal Mühe und es läuft… oder auch nicht. Manchmal poste ich irgendwas Unperfektes und es geht besser. Heißt für mich: Perfektion ist kein Plan.

Wenn du auch so ein „ganz oder gar nicht“-Typ bist: Willkommen im Club. Nimm dir ein Geländer. Und fang mit einerRegel an.

Ich bin nicht immer stark. Ich bin nur vorbereitet.


FAQ

Muss man das alles perfekt machen?

Nein. 51 % reicht. Hauptsache, du bleibst dran.

Was ist dein Minimum an schlechten Tagen?

100 Liegestütze / 20 Minuten gehen / 10 Minuten Mobility.

Warum „Beweise“?

Weil dein Kopf dir sonst Märchen erzählt.


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